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C O N T E N T
13 ROTE ROSEN

Wieder einmal war sie Gast in seiner Suite. Sie war knapp 30, erfolgreiche Bankerin, hatte lange blonde Haare, Modelmaße und sie liebte es, seine Sklavin zu sein. Sie wusste, er konnte hart ja fast brutal sein und seine Ideen, ihr Schmerzen zuzufügen, waren immer neue. Aber es erregte sie, das suchte sie und wenn er sie dann hart nahm, wusste sie, die Schmerzen auszuhalten, hatte sich gelohnt.

Er stand vor ihr, die kurze Lederpeitsche in der Hand, sah ihr in die Augen und flüsterte: „Du liebst doch Rosen, oder nicht?“ Sie lächelte und nickte nur. „Dann werde ich dir heute Rosen schenken!“ Sie wurde unsicher. Rosen? Was war in ihn gefahren? Keine Peitsche? Keine Schläge? Rosen hätte sie von jedem Mann bekommen können... Ohne Vorwarnung griff er in ihr Haar und zischte sie an: „Auf die Knie, Sklavin!“ Ohne zu zögern ging sie nach unten, kniete nieder, die Beine gespreizt, so dass er auf ihre rasierte Scham sehen konnte, die Hände im Genick verschränkt.

Er ging in den Nachbarraum und kam mit einem Strauß langstieliger roter Rosen wieder und er hatte Handschuhe angezogen. „Die Rosen wirst du lieben“, sagte er, „normalerweise entfernen die Floristen die Dornen, für dich habe ich welche aussuchen lassen mit extra harten und großen Dornen.“ Er lächelte. Sie nicht mehr. „Heb die Oberschenkel an“, flüsterte er. Sie tat es und er legte in beide Kniekehlen je drei Rosen. Ein Druck auf die Schultern zeigte ihr, dass sie sich wieder nach unten bewegen sollte, was sie tat. Ihre Augen zuckten, als die Dornen sich zwischen Oberschenkel und Waden festkrallten. Er ging vor sie und legte je zwei Rosen unter ihre Achseln. „Die Arme nach unten und die Hände auf den Rücken“, befahl er. Der Schmerz war ihren Augen schon anzusehen. Wieder trat er hinter sie. Zog ihre Arschbacken auseinander und klemmte eine Rose dazwischen. „Halt sie ja fest“, flüsterte er. Als er wieder vor ihr stand, sah er die ersten Tränen in ihren Augen. Zwei Rosen hielt er noch in den Händen. „Mund auf!“ hörte sie ihn sagen. Zögernd tat sie, was er forderte. Er legte eine Rose hinein und sie schloss den Mund von ganz allein. „Du ahnst, wo die letzte Rose hingehört?“ Sie nickte, während sich Schweißtropfen auf ihrer Stirn zeigten. Und wirklich – er klemmte die Rose zwischen ihre Schamlippen. Er betrachtete sein Kunstwerk aus Lady und Rosen und fotografierte es von allen Seiten. „Ich gehe jetzt zum Diner“, flüsterte er, „Du wirst während der Zeit hier knien und keine Rose verlieren. Wenn doch – deiner Sekretärin werden die Bilder bestimmt gefallen...“

Er dreht sich um, die Tür fiel ins Schloss und sie war allein. Sie wusste, er würde sich Zeit nehmen und sie wusste auch: jede Bewegung würde schmerzen und konnte dazu führen, dass eine Rose nach unten fiel...

30.12.07 16:47


FEUERWERKSMUSIK

Klassische Musik hatte etwas für ihn: etwas Melodisches, etwas mit großen Harmonien und Disharmonien, etwas Zärtliches und auch Gewaltiges. Er liebte diese Musik. Er konnte sie genießen und wunderbar dabei entspannen. Zimmerlautstärke war nicht gerade das, was seiner Vorstellung entsprach; er wollte Musik fühlen an den Abenden nach den stressigen Tagen im Büro oder nach anstrengenden Autobahnkilometern.

Und sie wusste das. Schon längst kannte sie seine CD-Sammlung auswendig, sie wusste, wann er Verdi hören wollte und wann Händel, dabei war klassische Musik nie ihre Stärke gewesen. Aber sie hatte gelernt, seine Konsequenz und Zielstrebigkeit hatte sie fast zu einer Expertin in Sachen klassischer Musik gemacht. Sie hatte Musik hören müssen, sich einprägen und erkennen. Jeden ihrer Fehler bestrafte er sofort, mit Gerte, Peitsche oder dem Rohrstock. An manchen Tagen glich ihr Hintern einer Sammlung von Notenlinien. Er striemte ihren Hintern, ihre Oberschenkel und irgendwann auch ihre Fußsohlen. Wie viele Tränen sie vergossen hatte, wie viele Schreie sie den Lautsprechern entgegengeschrieen hatte – sie wusste es nicht mehr – darauf kam es dann auch nicht mehr an. Sie war seine Sklavin und sie wollte eine perfekte Dienerin sein, die jeden Wunsch ihres Herrn erfüllte. Sie wusste, er wollte nicht nur eine schöne, erregende Sklavin, sondern auch eine mit Intelligenz und Stil. Und gerade deshalb hätte ihr dieser Fehler vor drei Tagen nicht passieren dürfen...

Er war mit ihr in einem dieser riesigen Musikläden. Dass sich alle nach ihr umschauten, damit hatte sie zu leben gelernt: Eine junge Frau, groß, schlank, mit langen nun platinblond gefärbten Haaren. Shoppen ging sie nur mit Abend-Make-up, mit dem kleinen Schwarzen, das den Namen „kleines“ auf jeden Fall verdiente. Wer genau hinsah, erkannte, dass sie keine Unterwäsche trug; ja und auch die Heels waren kein Problem mehr für sie. Er hatte sich in einen der dort stehenden schwarzen Ledersessel gesetzt und sie losgeschickt, eine bestimmte CD zu kaufen. Mit einem Lächeln kam sie zurück und überreichte sie ihm mit einem leisen: „Bitteschön Sir!“ Er sah auf die CD, sein Lächeln fror ein und mit einem harten: „Du hast nichts gelernt“, landete eine schallende Ohrfeige in ihrem Gesicht. Ohne ein Wort stand er auf und ging. Noch nie hatte sie sich so gedemütigt gefühlt. Sie spürte die Finger auf ihrer Wange, sie brannte wie Feuer – die Blicke der Umstehenden aber waren noch viel schlimmer. Blitzartig verließ sie den Laden, rannte davon so gut es ging und blieb erst im naheliegenden Park wieder stehen. Ihr Blick fiel wieder auf die CD. Natürlich hatte er recht: Die Feuerwerksmusik hatte sie kaufen sollen und nicht die Wassermusik, wahrscheinlich hatte sie daneben gegriffen.

Seit diesem Tag hatte sie ihn nicht mehr angerufen und war auch nicht wieder bei ihm gewesen. Doch gestern hatte sie ihn zitternd angerufen und um eine Chance gebeten, ihren Fehler wieder gut zu machen. Er hatte mit ungewohnter Härte in seiner Stimme nur eins gesagt: „Morgen 18.00 Uhr!“

Sie besorgte sich die CD und begann Stunden vorher sich zurecht zu machen. Sie musste perfekt aussehen und sie würde perfekt aussehen. Sie hatte Scham und Achseln perfekt rasiert, die Haare kunstvoll nach oben gesteckt, auch wenn sie wusste, sie würde sie mit einem Griff lösen und ihm mit Erotik im Blick ihr platinblondes Haar präsentieren. Sie wusste, wie sehr er das mochte. Die schwarzen Dessous saßen perfekt, jetzt nur noch Make-up, Nägel, dann die Heels und zum Schluss den Sommermantel. 17.30 Uhr war sie fertig und pünktlich klingelte es an der Haustür. Claire stand mit dem Wagen vor der Tür. Claire war eine Domina, die Lady für das Besondere. Nicht ganz billig, aber sie wollte ihren Herrn heute Abend überzeugen. Sie war die Feuerwerksmusik mit Claire mehrfach durchgegangen. Sie würde im Rhythmus der Musik tanzen und ihren Herrn verwöhnen und Claire würde mit Rohrstock und Gerte die Härte und Gewalt der Musik auf ihre Haut zeichnen.

Punkt 18.00 Uhr klingelte sie an seiner Tür. Wortlos öffnete er. Noch bei geöffneter Tür fiel sie auf ihre Knie und reichte ihm die neue CD. Ohne einen Kommentar nahm er sie, legte sie in die Stereoanlage, setzte sich auf sein Ledersofa und schaltete die Anlage ein.

Im Takt der Musik legte sie den Mantel ab und kroch im Rhythmus der Musik auf allen Vieren in sein Wohnzimmer. Jeder strahlende Akkord wurde von Claires Schlägen begleitet. Langsam richtete sie sich im Wohnzimmer auf ihre Knie auf. Gleichzeitig mit dem Zauber der Harmonie öffnete sie ihr Haar und ließ es offen fallen. Sie meinte einen kurzen Augenblick ein Lächeln von ihm zu sehen. Aber noch konzentrierte sie sich auf die Musik mit der sie verschmolz und in deren Takt sie BH und String absteifte. Sie begann bei dem nächsten langsamen Satz des Musikstückes seine Schuhe zu lecken. Jede Disharmonie und jeder strahlende Akkord wurde begleitet von Claires Schlägen, die immer härter wurden, was sich in dem Rot der Striemen deutlich zeigte. Getrieben von diesen Hieben und der Musik arbeitete sie sich nach oben, öffnete im Rhythmus seinen Gürtel und seine Hose und begann sein hart gewordenes Glied zu verwöhnen, mit ihren Fingern, mit ihren Lippen, ihrer Zunge – sie und die Musik waren eins geworden. Kurz schaute sie nach oben und atmete sein Lächeln förmlich ein. Sie spürte seine innere Spannung, seine Erregung, aber sie wollte ihm zeigen, dass sie die Musik beherrschte. Erst mit dem Schlussakkord sollte er sich in ihrem Mund entladen. Mit den Klängen der Musik beschleunigte und verlangsamte sie ihr Tun, Claires Hiebe, die jetzt nur noch den Rohrstock benutze, hatten schon blutrote Striemen auf ihrem Rücken und auf dem Hintern gezeichnet. Die Klänge der Musik machten ihr deutlich, dass der Schlussakkord nicht mehr lange auf sich warten lassen würde. Ihre Lippen und ihre Zunge arbeiteten intensiver, Claires Schläge wurden härter. Ihr Saugen wurde fordernder und endlich mit dem letzten Akkord entlud er sich in ihr. Sie genoss jeden Tropfen und dann blieb ihr Kopf regungslos zwischen seinen Beinen liegen. Claire war längst leise verschwunden, nur die roten Striemen erinnerten noch an sie, aber sie spürte keinen Schmerz nur Glück.

Und plötzlich flüsterte er: „Ich werde dich nie mehr in der Öffentlichkeit ohrfeigen, das hast du nicht verdient und Händels Wassermusik auch nicht. Übrigens haben wir heute noch etwas vor...“ – mit diesen Worten zeigte er ihr zwei Opernkarten: Wagner. 20.00 Uhr. Noch eine Stunde. Nur – schoss es ihr durch den Kopf! Sie wusste, dass er sich mit einer perfekten Lady würde präsentieren wollen. Abstriche würde er trotz der letzten Stunde nicht dulden. Also bat sie ihn darum, sich für ihn fertig machen zu dürfen. Er nickte nur und leise verschwand sie ins Bad...

30.12.07 16:42


NUR EIN SCHWARZES TUCH

…ich trete zurück, lege ein schwarzes Tuch auf den Boden und fordere dich auf, dich hinzuknien ohne die Peitsche, die ich locker um dein Genick gelegt habe, ins Rutschen geraten zu lassen, weil du sie sonst anders zu spüren bekommen würdest... langsam bewegst du dich mit aufgerichtetem Oberkörper in die Hocke um dann ebenso langsam auf die Knie zu gehen. Der Peitschengriff ist nicht zu schwer, sodass er das andere Ende nicht durch sein Gewicht ins Rutschen geraten lässt. „Jetzt heb’ das Tuch auf.“ Du willst nach dem Tuch greifen, aber so einfach wollte ich es dir nicht machen und fordere dich auf, es mit dem Mund aufzuheben.

Die Hände immer noch hinter dem Kopf beugst du dich vor... durch die Heels kommst du mit dem Hintern nicht tief genug, um den Schwerpunkt zu verlagern... ich lächle ... die Muskeln im unteren Rücken werden dich das nicht ausgleichen lassen. Du zitterst vor Anspannung und hast wohl Angst nach vorne auf dein Gesicht zu fallen. Barfuss hättest du es vermutlich hinbekommen, aber so... es geht nicht... ich amüsiere mich...
“Bitte...” du drehst deinen Kopf ein wenig um mich ansehen zu können. Ich sehe dich fragend an... “Bitte, darf ich die Hände auf den Rücken nehmen? Ich möchte das Tuch für dich aufheben, aber so schaffe ich es nicht...” du gibst das nur ungern zu, aber es ist weniger peinlich als beim erneuten Versuch vornüber zu kippen. “Du darfst die Arme hinter dem Rücken verschränken, aber du wirst es noch einmal versuchen”, flüstere ich.

Deine Arme liegen nun hinter dem Rücken...die Hände umfassen die gegenüberliegenden Unterarme und du versuchst es erneut. Wieder kommst du nicht weit genug... erst als du die Beine weiter spreizt, schaffst du es, mit den Lippen das Tuch aufzuheben und dich zitternd wieder aufzurichten. Du bist stolz, es doch noch geschafft zu haben und glücklich die Peitsche immer noch um den Hals liegen zu haben. Ich nehme dir das Tuch aus dem Mund und sehe dich zufrieden an... dann verbinde ich dir damit die Augen und lasse dich aufstehen. Mit zittrigen Knien stehst du auf, weil dir durch die verbundenen Augen noch mehr deines Gleichgewichtssinns genommen wurde. Du bist sicher, dass ich ein Straucheln verhindern würde, aber du willst alleine aufstehen.
Kurz darauf lege ich dir deinen Mantel über die Schultern, lasse ihn aber vorne offen... du scheinst zu hoffen, dass ich nicht vorhabe, mit dir nach draußen zu gehen, wo dich jemand sehen kann.

Bevor du diesen Gedanken weiter verfolgen kannst, bringt dich die Berührung meiner Finger zum aufstöhnen. Ich greife dir direkt zwischen die Beine und stecke dir meine Finger in die Möse... bewege sie in dir und küsse dich. Du stehst da mit deiner aufsteigenden Lust... öffnest deinen Mund für meine Zunge, als du deine Beine weiter für meine Finger spreizt... drängst dich gegen meine Hand... reibst dich an meinen Fingern und empfindest meine Zunge in deinem Mund als Vorgeschmack auf meinen Schwanz, den du deutlich durch den Stoff meiner Hose fühlen kannst. Ich spüre es: Der Impuls deine Arme nach vorne zu nehmen und sie um meinen Körper zu legen ist groß... Du willst mich fühlen...

Aber genau deshalb ziehe ich mich jetzt von dir zurück. Die kühle Luft erinnert dich daran, wo wir sind, aber du kannst deine Geilheit nur mit Mühe im Zaum halten.
Leise frage ich dich: „Weißt du wie geil du aussiehst, so halb angezogen?“ Dann helfe ich dir mit den Händen in die Mantelärmel, nehme deine rechte Hand in meine linke und ziehe dich mit den Worten: „Komm mit, vertrau mir …“ hinter mir her.

Ich gehe langsam, aber du fühlst dich dennoch sehr unbeholfen auf den Heels mit verbundenen Augen... der Boden des Schlosses ist aufgrund seines Alters recht uneben und mehr als einmal kommst du ins Stolpern. Wieder öffne ich eine Tür und kühle Luft trifft deinen Körper – du bleibst erschrocken stehen. Du willst nicht so raus... halbnackt...
“Geh einfach weiter”, sage ich ganz ruhig zu dir. “Ich kann nicht..” ich ziehe an deiner Hand, aber du bleibst mit jagendem Herzen stehen. Meine andere Hand greift nach der Peitsche und zieht sie langsam über deinen Nacken bis das Ende über deinen Bauch nach unten rutscht. Dir ist klar, was ich dir damit sagen will, aber du kannst irgendwie nicht da raus gehen ohne zu wissen, ob dich da draußen jemand sehen kann. Das macht dir scheinbar mehr Angst als die Peitsche.
Ich ziehe dir den Mantel aus und sage: “Ist dir eigentlich klar, dass ich dich jetzt auch mit der Peitsche nach draußen treiben könnte?” Darüber hattest du nicht nachgedacht und deine Nacktheit ist dir mehr als bewusst.
Deine Gedanken kreisen schneller: Steht die Tür ganz offen? Was würde man von draußen sehen? Er bräuchte nicht mal vor die Tür zu treten, da die Peitsche seinen Arm verlängert...

Dein Brustkorb hebt und senkt sich... rasch... in dir ist nur Panik... Deine Gedanken spielen verrückt: Wir sind hier nicht in einem Club! Wir sind in der Öffentlichkeit! Ich kann nicht!!

“Bitte nicht”, sagst du leise, “Tu, was du willst, aber tu es hier drinnen” Du gehst auf die Knie, die Beine gespreizt, den Kopf gesenkt und die Hände mit den Handflächen nach oben auf deinen Oberschenkeln... du wartest... und stellst dich auf den Schmerz ein, der sicher folgen wird.

Ich stehe vor dir und sehe zu dir herunter. Meine Hand greift unter dein Kinn und hebt deinen Kopf an. Zart streichle ich über deine Wange und du schmiegst dich trostsuchend in meine Hand.
“Ist es so schwer mir zu vertrauen?“ frage ich ganz leise: „Glaubst du, dass ich dich nackt der nächstbesten Besuchergruppe in die Arme laufen lasse? Steh auf... und dann gehen wir gemeinsam durch die Tür.”
Ich helfe dir beim Aufstehen und lasse dich den Mantel wieder anziehen, vorn bleibt er wieder offen, dir ist kalt, aber du zitterst mehr vor Aufregung. Mein Arm legt sich um dich, wie bei einem Liebespaar und nun gibt es kein zurück mehr. Der erste Schritt nach draußen ist der schlimmste. Als nichts zu hören ist, gehst du von mir leicht geschoben weiter. Es sind nur ein paar Meter, dann öffne ich eine Tür und wir sind wieder drin. Du atmest erleichtert aus und fühlst wie sich das aufgestaute Adrenalin in Wärme verwandelt.

Als du einen weiteren Schritt gehen willst, drehe ich dich um und nehme dir die Augenbinde ab... Du blickst in einen kleinen Innenhof, den ich dich habe überqueren lassen. Keine Menschenseele weit und breit und selbst von den Fenstern weiter oben wärst du nur eine Frau im Mantel gewesen.

Du schämst dich für deine Angst, aber dir fehlen wohl die Worte es mir zu sagen. Ich lege dir die Augenbinde wieder an und ziehe dich weiter...

30.12.07 16:45


SCHACHMATT

Natürlich galt seine erste Leidenschaft ihr, seiner Lady, die mehr war als die Dame an seiner Seite, sie gehörte ihm. Davon ging er aus und das war auch für sie klar: Sie war sein Besitz, seine Sklavin. Aber auch seine zweite Leidenschaft hatte mit Damen zu ein, mit einer weißen und einer schwarzen – er war er ein leidenschaftlicher Schachspieler. Für sie war dieses Spiel auf den 32 schwarzen und 32 weißen Feldern schon immer langweilig. Da konnten erwachsene Männer fanatisch darüber diskutieren, ob es richtig war, den Turm gegen einen Springer zu tauschen oder ob ein Bauernopfer richtig war, während eine Frau mit knappstem Mini am Nebentisch ihre Beine lasziv übereinander schlug – Männer eben – das war für sie klar.

Aber vor knapp drei Monaten war das anders geworden. Er hatte ihr erklärt, dass sie vier Wochen Zeit hätte, Schach zu erlernen. Noch während sie leise fragte: „Muss das sein?“ fasste er unter ihr Kinn, sah sie scharf an und flüsterte: „Wie du in Zukunft Schach spielst, wird darüber entscheiden, wie oft deine schöne Haut die hier spürt!“ Und dabei zeigte er auf die geflochtene neue Lederpeitsche. Ihr Schlucken, das Schließen der Augen und ihr Nicken war eins. Sie wusste: er hatte Stil und Niveau aber er würde darüber nicht mit sich diskutieren lassen. 

Genau vier Wochen später meinte er am Nachmittag wie nebenbei: „Heute Abend werde ich sehen, wie gut du bist, meine Schöne...“ Die Nachrichten waren vorbei, als er ihr auftrug, das Schachspiel zu holen und Musik anzumachen. Sie atmete tief aber erschien nach knapp zwei Minuten mit dem von ihm geliebten steinernen großen Schachbrett und den weißen und schwarzen Marmorfiguren. Sie legte es auf den kleinen Tisch und überlegte, ob sie sich davor knien sollte. Er sah zu ihr und lachte. „Du meinst, ich mache es dir so einfach? Zieh dich aus und auf den Boden mit dir.“ Sie zögerte und tat wie ihr befohlen, grübelte aber, wie denn das gehen sollte, wollte er sich zum Spielen auf den Boden bücken? Doch sehr schnell begriff sie. Als sie auf allen vieren auf dem Boden kniete, dirigierte er ihren Hintern zum Sofa, befahl ihn noch weit nach oben zu strecken. Die Hände hatte sie weit nach vorn zu schieben. Sie kannte das und sie hasste das: Hintern nach oben gereckt; Hände auf dem Boden nach vorn gestreckt.

Dann legte er das schwere Schachbrett auf ihren Hintern, balancierte es aus und stellte die Figuren darauf. Dann nahm er sein Minireiseschach und legte es vor ihre Hände auf den Boden. „So mein Kleine“, lächelte er, „nun zeig was du kannst. Ich werde mit meinem Spiel spielen, du wirst es mir schön ruhig halten, ich werde dir die Züge ansagen und darfst parallel auf dem kleinen Spiel spielen und mir deine Züge ansagen.“ Zorn stieg in ihr auf: Hatte sie mit Mühe Schachspielen gelernt, um so gedemütigt zu werden? Sie durfte seine Figuren nicht berühren, konnte sich fast nicht bewegen und musste gleichzeitig auf dieses Minispiel achten.

Nach wenigen Minuten begannen die Knie zu schmerzen, aber die kleinste Bewegung konnte das Brett auf ihrem Hintern zum Kippen bringen. Sie hörte auf seine lächelnde Stimme, und versuchte das Gelernte beim Spiel gegen ihren Herrn anzuwenden. Nach jedem ihrer Züge überlegte er unheimlich lange; ihr war klar, dass er sie herausfordern wollte, es ihr schwer machen, still zu halten. Dann hatte er die erste ihrer Figuren geschlagen, er nahm den Läufer trat vor sie und schob ihn zwischen ihre Lippen, lächelte und ging wieder nach hinten. Es würde nicht lange dauern, dass ihr Speichel an dem Läufer entlang auf den Boden tropfte. Sie hasste das, es war so erniedrigend für sie. Vieles hatte sie schon hinzunehmen gelernt, das aber forderte sie immer noch heraus. So jedenfalls würde sie das Schachspiel nicht so schnell lieben lernen. Ihre Konzentration nahm ab, sie hatte nun schon drei Figuren zwischen den Lippen zu halten, die Schmerzen wurden stärker, die Muskeln verkrampften, ihr Speichel tropfte. Und gerade in dem Moment flüsterte er: „Das kostet dich die Dame...“  

Sie überlegte schon, wie sie auch die noch im Mund halten sollte, als sie spürte, wie er die kalte Marmorfigur in ihre Möse schob. Die kalte Figur war so unvorbereitet in sie eingedrungen, dass sie sich kurz ruckartig bewegte und es kam wie es kommen musste, das Schachbrett kippte leicht, glitt zur Seite und rutschte mit allen Figuren auf den Boden. Sie war schlagartig schreckensstarr. Sie ahnte seine Bewegungen mehr, als dass sie sie sah und schloss die Augen...

© der_sir_m
26.3.08 21:15


DEEP THROAT

Einen Moment bleibt er vor dem imposanten Bau aus Stahl und Glas stehen, um dieses Monument von Macht zu genießen. Ganz oben hat sie seit kurzer Zeit ihr Büro – seit sie erste Vorstandsassistentin geworden ist. Sie hat davon geschwärmt: ein eigenes großes Büro, eigene Sekretärin, eigener Besprechungsraum, Dienstwagen, Topgehalt. Und trotzdem genoss sie die Stunden mit ihm, in denen er die Regeln machte, in denen sie vor ihm kniete, in denen sie seine Schuhe küsste, in denen er mit der Lederpeitsche Striemen auf ihrem Körper hinterließ, in denen er sie nahm, wie immer er es wollte. Er hatte den Eindruck: Ihre neue Macht machte sie noch geiler.
 
Doch diesen Nachmittag sollte sie so schnell nicht vergessen, das stand für ihn fest. Unter falschem Namen hatte er – wegen eines angeblichen Millionengeschäftes – in wenigen Minuten einen Termin bei ihr. Sie bereitete sich auf ihren neuen Kunden vor und ahnte keinesfalls, wem sie gleich begegnen würde. Er betrat den Eingangsbereich und ließ sich bei ihr anmelden. Man begleitete ihn zum Aufzug, indem er bis in die 10. Etage fahren sollte. Dort angekommen, wurde er von ihrer Sekretärin in Empfang genommen, in einen kleinen aber schicken Besprechungsraum geführt und mit der Bemerkung, dass seine Gesprächspartnerin gleich käme allein gelassen. Er stellte sich so in den Raum, dass sie ihn nicht gleich sehen würde.
 
Nach wenigen Minuten ging die Tür auf und sie kam herein. In dem Moment drehte er sich um, sah sie an und ihr blass werdendes Gesicht. Die Akten glitten aus ihren Händen, als er ruhig meinte: „Schließ die Türe, Claudia!“ Völlig benommen griff sie zur Türklinke und schloss die Tür. Langsam fand sie zu sich und flüsterte: „Wir hatten vereinbart, der Job bleibt außen vor...“ Mit einem schnellen Schritt war er bei ihr, fasste ihr hart ins Genick und drückte sie auf den Boden. Den stahlharten Griff nicht lockernd antwortete er scharf: „Du hörst mir jetzt gut zu, Miststück: Da ich kein Geschäft mit dir machen will, i s t der Job außen vor und außerdem bestimme ich die Regeln, schon vergessen?“ „N...nein“, flüsterte sie unter Schmerzen. Er drückte noch härter zu. Ein leiser Schrei entfuhr ihr und dann ... „Nein, Sir!“ Er ließ sie los. Lächelte und meinte: „Steh auf, geiles Stück!“ Langsam kam sie nach oben. Er stellte sich hinter sie und fragte: „Warum missachtest du meine Anordnungen? Ich hatte für diese Woche offene Haare verlangt?“ Ihr „Aber..“ erstarb, als er mit seiner linken Hand unter ihren Rock fasste und ihren String erspürte. „Hatte ich dir Unterwäsche erlaubt?“ Sie schüttelte den Kopf und sah zu Boden. In diesem Moment hatte er sie, die Vorstandsassistentin, wieder voll im Griff.  Er stellte sich vor sie und sah sie an. „Zieh dich aus!“ kam seine Anweisung knapp. „Sch...schließ b.bitte die Türe ab“, stotterte sie. Er schüttelte den Kopf. „Es war dein Ungehorsam, nicht meiner, also fang an...“ Mit einem „Habe ich meiner Sklavin das ‚du’ erlaubt?“ landete eine sichtbare Ohrfeige auf ihrer linken Wange.
 
Sie zitterte und überwand alle inneren Widerstände, öffnete ihr Haar und zog sich aus. Nach kurzer Zeit stand sie völlig nackt vor ihm, die Striemen ihrer letzten Begegnung waren noch gut zu sehen. Wortlos griff er sie an den langen schwarzen Haaren, zog sie zu dem kleinen Besprechungstisch und drückte sie mit wenigen geübten Griffen so darauf, dass sie mit dem Rücken darauf zu liegen kam. Der Tisch war eigentlich zu klein, als dass sie darauf gut liegen konnte, aber für dem ihm zugedachten Zweck fast ideal.
 
Ihr Kopf hing komplett über die Kante des Tisches. Sie stützte ihn mit den Armen ein wenig ab, aber auch das würde nicht ewig gehen... Er konnte sich das Anbinden sparen, denn sie war auch so von allen Seiten gut zugänglich und bot ihm ausreichend Möglichkeiten, sie zu benutzen.

Seine Finger wanderten über ihren Hals bis zu ihrem Mund... und strich zart über ihre Lippen. Als sie ihren Mund für seinen Finger öffnete, war sie völlig seine Sklavin, völlig das Objekt in seiner Hand ... Sie leckte... saugte. Für ihn sollte es der Vorgeschmack darauf sein, wie sie seinen Schwanz lecken würde, er zog den Finger zurück … öffnete seine Hose mit der freien Hand, sodass sein harter Schwanz mit glänzender Spitze vor ihrem Mund auftauchte und statt des Fingers in ihren Mund eindrang. Es kostete ihn Überwindung ihn ihr nicht gleich bis zum Anschlag in den Hals zu schieben, aber er ließ sie lecken und saugen. Sie beherrschte es immer besser, aber sie hatte auch schon manch harte Lektion zu lernen gehabt. Ihre Zunge war in ständiger Bewegung und ihre Lippen umschlossen seinen Schwanz mal fest mal weich...  So erwartete er das.

Sie leckte über die glatte Haut seines Schwanzes und umschloss ihn fest mit dem Mund... drückte ihn mit der Zunge gegen ihren Gaumen und sorgte so für mehr Reibung. Sie merkte, dass er immer ein bisschen tiefer eindrang... Sie mochte das Gefühl, wenn er tiefer drängte und sie nicht wusste, ob er stoppte und zurückzog oder ihn ihr doch tiefer in den Hals schob – und gleichzeitig hasste sie dieses benutzt werden. Und dann hielt er ihren Kopf fest und schob langsam seinen Schwanz bis in den Hals. Sie spürte jeden Millimeter beim Eindringen und hielt die Luft an.. sie überließ ihm die Kontrolle über ihren Kopf, weil jedes dagegen Sperren unweigerlich zum Anspannen der Halsmuskeln und dann auch zum Würgen führen würde. Sie war ihm ausgeliefert und er fickte sie tief in den Hals... tief rein... und dann langsam und weit wieder raus. Sie atmete bei jedem Raus gierig ein und wartete fast auf ein erneutes Eindringen.

Genug Schonfrist, beschloss er. Eben noch  ein gleichmäßiges Rein-Raus und nun ein paar Stöße hintereinander ohne ihr die Chance zum Luftholen zu geben. Er zog seinen Schwanz einfach nicht weit genug dafür raus und sah, wie sie erst die Augen entspannt geschlossen hielt und sie dann weit aufmachte. Zeit sie atmen zu lassen, aber einen Moment wartete er noch, immer eine Idee mehr Panik für sie. Dann aber zog er seinen Schwanz weiter zurück, um sie einatmen zu lassen wie ein Schwimmer vor dem nächsten Eintauchen seines Kopfes – nur dass hier nicht ihr Kopf eintaucht...


Er spielte mit ihr... schob seinen Schwanz so weit rein, wie es ging und drückte noch einmal nach... zog sich zurück und fickte sie mit kurzen festen Stößen... ließ sie immer nur kurz nach Luft japsen, immer wieder kämpfte sie die Anspannung im Körper und die Panik nieder, die sie erwischte, wenn sie einatmen musste aber nicht konnte. Aber die Erleichterung, wenn sie dann doch Luft bekam, überflutete ihren Körper ganz heiß. Er trieb das Spiel bis an die Grenzen. Er provozierte ihre weit aufgerissenen Augen und genoss es, wenn sie ihren Würgereiz niederkämpfen musste


Er könnte jetzt innerhalb von Sekunden kommen, aber das würde als Lektion für sie heute nicht ausreichen. Er lächelte sie von oben herab an, zog seinen Schwanz zurück und spitzte auf ihre immer noch auf dem Boden liegenden Unterlagen.
 
Tränen sammelten sich in ihren Augen, Tränen des Zorns aber auch der Sehnsucht. Er bestimmte die Regeln, das war seine Botschaft, er allein. Sie konnte das akzeptieren oder sie hätte ihn verloren... Also schob sie sich langsam vom Tisch herunter auf den Boden und begann seinen Saft von ihren Ordnern zu lecken. Er hatte sich wieder angezogen, hergerichtet und genoss den nicht mehr ganz heißen Kaffee. Mit der Tasse in der Hand trat er zum Tisch und nahm die dort liegende Unterwäsche zu sich. „Die nehme ich mit, ich will dich ja nicht in Versuchung führen...“, lächelte er. Sie hatte ihre Unterlagen wieder gereinigt, atmete tief und flüsterte: „Ja Sir!“
 
Sekunden nachdem sie sich – nun jedoch ohne ihre Unterwäsche – wieder angezogen und zurecht gemacht hatte, klopfte es. Ihre Sekretärin trat ein und erinnerte sie nett an den nächsten Termin: „Sie haben in 10 Minuten ein Gespräch beim Vorstand!“ „Danke“, antwortete Claudia. Und dann meinte die Sekretärin zu ihm gewandt: „Ich hoffe, Sie hatten eine angenehme und erfolgreiche Zeit bei uns.“ „Überaus“, antwortete er beim Gehen lächelnd, „überaus...“ - obwohl in diesem Moment beide wohl eine völlig andere Vorstellung von Erfolg hatten.
 

© der_sir_m

28.1.08 20:37


BEETHOVEN SINFONIE Nr. 5

Ich erkenne die Silhouette eines sehr weiblichen Körpers, das Kleid fällt langsam
wie eine Feder zu Boden.

Lippen die sich sanft berührten, männliche Hände glitten über ihren nackten Körper.
streichelten ihre Formen entlang...
Seine Zunge liebkoste ihren zarten Nacken während er ihre Hände nach hinten festhält. Sie genoss jeden Moment davon, verfiel wie in Trance.

Sie blickte tief in seine Augen....spürte das seine Griffe immer fester wurden.
Sie konnte und wollte sich nicht wehren, zu sehr ist sie ihm verfallen in diesem Augenblick. Er drehte sie ruckartig um, sie konnte seine Erregbarkeit jetzt spüren, so nahe war sie ihm.

Vor ihr stand der große alte Eichentisch, er drückte sie weiter runter bis sie
mit ihren Oberkörper darauf platziert war. Die Tischplatte war im ersten Moment kalt und sie zuckte zusammen aber keine Chance zu entkommen.
Er stand hinter ihr und drückte sie weiter fest während er in sie eindrang.
Zuerst langsam, sie spürte wie sich sein Luststab immer tiefer in ihre Öffnung bohrte.
Sie ertappte sich dabei wie es ihr Lust bereitete und konnte ihr Stöhnen nicht mehr unterdrücken.

Dann ließ er ab von ihr und befahl ihr sich vor das geöffnete Fenster zu stellen,
nackt so wie sie sei. Sie tat wie ihr geheißen und ging auf das Fenster zu und
ein Hauch von Wind kühlte ihren heiß erregten Körper.
Er nahm ihre Hände und befestigte diese an den zwei Ringen rechts und links
von den beiden Fensterflügeln.

Jetzt stand sie nackt und angebunden vor einem geöffneten Fenster und wusste nicht wie ihr geschah. Plötzlich ging gegenüber das Licht an und ein Fremder stand davor. In einer Hand hielt er eine Zigarre und in der anderen ein Glas, dieses hob er an und es schien als würde er einen Gruß damit rübersenden.

Er lächelte süfissant und sein Blick war auf sie gerichtet. Ihr Körper war gespannt, nicht nur von der Haltung her sondern auch vor der Aufregung was jetzt geschehen werde. Bald würde sie es erfahren bzw. zu spüren bekommen....

Diese wunderschöne Arie wurde lauter gedreht, die Musik hallte durch das Zimmer.
Kurz darauf ging der erste Peitschenschlag auf sie nieder, gefolgt von einigen mehr.
Sie suchte Halt in den Seilen, ihr Körper windete sich und der Fremde beobachtete die ganze Zeit das Geschehen. Zog genüsslich an seiner Zigarre und nippte an seinem Glas während über sie der Schmerz kam. Nur der Wind kühlte den Schweiß auf ihrer Haut der sich langsam zu sammeln begann.

Aber diese Stimmen und diese Melodie dazu lies sie in höhere Sphären schweben, eine unsagbare Leichtigkeit machte sich über sie breit. Diese Stimmung war unglaublich und die Blicke dieses Fremden immer intensiver....
 

Plötzlich betrat eine Frau und ein weiteres Pärchen den Balkon, er zeigte auf die nackte Frau im Fenster gegenüber, faszinierte Blicke waren das Ergebnis. Eine der Frauen griff zu einem Handy – die Polizei würde sie hoffentlich nicht verständigen wollen – ihre Frage wurde beantwortet, als hinter ihr durch die Musik kaum hörbar, das Telefon klingelte. Er ging ans Telefon, sagte zunächst kein Wort und dann nur: „Gut, in heute Abend, Acht Uhr.“ Dann trat er hinter sie und flüsterte: „Das war die Lady von gegenüber. Ich werde mit dir Beethovens 5. Sinfonie inszenieren, gewaltige Musik – harte Hiebe, leise Töne – subtile Qualen. Heute Abend.“ „Werden viele auf dem Balkon gegenüber sein“, fragte sie leise. „Keiner“, antwortete er, „wir werden in der Staatsoper gastieren, die Lady ist Intendantin dort, die Karten zu der geschlossenen Veranstaltung werden schon verkauft.“ Er strich über ihren Rücken, über ihren Hintern und schob die Hand dann zwischen ihre Beine. Er fühlte ihre Hitze, ihre Angst und gleichzeitig ihre Geilheit.

Sie schloss die Augen und wollte den Augenblick genießen, doch er spürte das, zog seine Hand zurück und flüsterte: „Ich gehe nach drüben zu ihr und hole mir die Partitur.“ Und schon war er verschwunden, gegangen zu der Frau, die sie – ja wie sollte man das nennen – gekauft hatte. Er hatte sie nicht einmal gefragt, aber musste er das? Sie wollte sein Eigentum sein und sie würde ihn jetzt, da sie ihren Stolz und ihre Demut öffentlich zeigen sollte, nicht enttäuschen.

Der kühle Wind strich noch immer um ihren nackten Körper, als er eine Stunde später wieder hinter ihr stand, ihre Fesseln löste und sagte: „Wir haben noch zwei Stunden Zeit. Richte dich perfekt her, du wirst schließlich im Mittelpunkt stehen.“ Während sie ins Bad ging, hörte sie noch, etwas von einem fast ausverkauftem Haus.

Nach vierzig Minuten war sie fertig gestylt, etwas anzuziehen hatte sie sich nicht getraut und als sie die Bibliothek betrat, in der sie ihn vermutete, sah sie ihn über der Partitur gebeugt sitzen. Er blickte auf, lächelte, stand langsam auf und bedeutete ihr mit einem Fingerzeig, dass sie sich drehen sollte. Sie verschränkte die Händen hinter ihrem Kopf und drehte sich langsam, als völlig unerwartet ein scharfer Schlag seiner flachen Hand auf ihrem Hintern landete. Ihr Zusammenzucken und ein kurzer Schrei waren eins. „Wenn wir in die Oper gehen, darf ich Abendmakeup erwarten, oder?“ Zu sagen, dass es für sie kein Konzertbesuch sein würde, sparte sie sich und antwortete stattdessen: „Gebt mir fünfzehn Minuten Sir!“ „Zehn“, antwortete er. Sie nickte und verschwand mit immer schneller werdenden Puls im Bad.

Nach zehn Minuten stand sie wieder vor ihm. Er fasste unter ihr Kinn und meinte: „Warum nicht gleich so?“ und reichte ihr eine weiße durchscheinende Tunika, die sie sich überlegte. Minuten später saßen beide in seinem BMW und waren knapp dreißig Minuten vor Beginn am Künstlereingang der Oper angekommen. Dort wurden sie von der Intendantin erwartet. Sie lächelte ihn an und meinte: „Ich denke wir werden heute Kunst in Vollendung sehen. Es ist faszinierend zu sehen, was sie aus ihrem Instrument – sie sah die in die Tunika gehüllte Schönheit lächelnd an – herausholen.“ Mit einem: „Ich darf doch vorausgehen“, betrat sie die Gänge des Opernhauses. Nach wenigen Minuten betraten sie die leere Bühne, der Vorhang war natürlich noch herabgelassen. In der Mitte standen vier Meter voneinander entfernt zwei hohe Edelstahlsäulen, an denen sich Ketten befanden. „Ich hoffe, es ist recht so“, flüsterte die Lady und ließ die beiden allein. Stille war auf der Bühne, aber das Stimmengewirr des Zuschauerraumes zeugte von einem vollen Saal. Er flüsterte ihr zu: „Du wirst perfekt sein heute.“ Sie nickte, obwohl ihr Herz immer schneller schlug.

Schon zum wiederholten Mal hörte man den Theatergong, als er sie zur Mitte schob und ihre Hände an den Ketten fesselte. Noch einmal strich er sanft über ihre Wangen. Dann tosender Applaus und auf einmal Stille.

„Meine Damen und Herren“, hörten sie die Intendantin, „ich darf sie zu einem großen Kunsterlebnis begrüßen. Beethovens fünfte Sinfonie. Sie werden einen genialen Abend erleben, dank unseres Orchesters und dank dem Mann, der diese Musik auf seinem Instrument besonders umzusetzen weiß.“

Der Vorhang ging auf und sie stand angekettet im Lichtkegel des harten weißen Lichts. Sie zitterte trotz des Applauses, der ja wohl ihr galt. Als der Dirigent den Taktstock hob herrschte atemlose Stille. Sie schloss die Augen und beim vierten Ton dem Es in fortissimo zerriss der erste Peitschenhieb der langen geflochtenen Lederpeitsche die dünne Tunika und der brausende Applaus hunderter Hände ließ sie trotz des Schmerzes schweben.

© der sir m

Der erste Teil der Geschichte stanmt von der schönen Livia_O, den Link zu ihrer Seite findet man nebenstehend.

 

11.8.08 17:31


BEETHOVENS FÜNFTE (2)

für Livia O. - eine Lady, die Stil und Demut großartig verbindet und die mich schon oft inspirierte

Sie kannte die Musik, sie hatte sie oft genossen, aber immer im Publikum – und so wusste sie, dass die Musik wieder dramatischer werden würde und schon stand er vor ihr, er schien zum Dirigenten zu schauen, er wartete auf seinen Einsatz, hob die kurze geflochtene Peitsche und schlug beim Einsatz der Blechbläser zu. Die Peitsche traf ihre Brüste, ihren Bauch und ihre Oberarme mit unerbittlicher Härte. Sicher sah man schon Spuren, sie ahnte sie nur, denn sie hatte keine Chance die Spuren zu sehen, so wie sie angekettet war. Noch immer waren die mächtigen Töne Blechbläser zu hören, die Schreie der angeketteten Lady konnte man allenfalls ahnen, aber man spürte, dass ihr Peiniger hart und im Rhythmus zuschlug – fast konnte man meinen gnadenlos. Ihre Muskeln bebten und zitterten, vor allem der Schmerz an den Oberarmen war höllisch, die Nippel ihrer Brüste hatte er nicht getroffen, sie wusste, dass er sie bewusst ausgespart hatte, sie kannte seine Treffsicherheit. 

Schlagartig wurde die mächtige Musik durch ein sanftes Piano abgelöst, als er die Peitsche um ihren Hals legte, sie daran zu sich zog und sie sanft küsste, seine Hand wanderte zwischen ihre Beine und deine Finger griffen hart in ihre nasse Scham. Mit wenigen schnellen Takten, die er mit scharfen Schlägen der flachen Hand auf ihre Brüste begleitete endete dieser Satz.

Stille, dann tosender Applaus und der Vorhang fiel, was sonst bei einem Sinfoniekonzert sicher nicht üblich war. Er ging auf sie zu und sah seine erschöpfte Sklavin an. Begeistert näherte sich die Intendantin. Klatschend meinte sie: „Soll sich Ihre Schöne nicht ein wenig frisch machen?“ Er lächelte und antwortete: „Sie wird es so durchstehen, aber schicken Sie doch eine Visagistin für ihr Make-up her.“ Kurze Zeit später wurde das Make-up der Gefesselten Lady erneuert, man spürte, dass sie sich gern erholt hätte, aber sie beugte sich seinem Willen.

Es dauerte nicht lang, der Vorhang hob sich wieder und sie stand wie zuvor im Rampenlicht. Nun nutze er wieder die gesamte Bandbreite seines Instrumentariums, die Begeisterung des Publikums entlud sich ab und an in Szenenapplaus, wer das Werk gut kannte, wusste, dass es nicht mehr lange gehen würde. Leider. Doch dann zauberte der Rohrstock noch einmal gerade Notenlinien auf ihren Hintern, die Abstände waren gleichmäßig, die Hiebe waren so scharf geschlagen, dass die Linien deutlich sichtbar waren. Als die Musik kurz vor Schluss leiser wurde, begann er mit dem Rohrstock sanft ihre Brüste zu streicheln, doch dann nahm das Orchester Anlauf zu den Schlusstakten. Er tat es ihm gleich und mit sichtbarer Härte landeten gleichlaufend mit den Schlusstönen vier scharfe Rohrstockschläge auf ihren Brustwarzen, die ersten kommentierte sie mit einem Aufschrei, der letzte ging in einem Schmerzensschrei unter, den das Theater wohl noch nie gehört hatte.

Dann war es still, man hätte eine Stecknadel fallen hören können.

Dann endlich tosender Applaus, minutenlang. Es dauerte einige Zeit, bis die Intendantin sich erhob und dem Solist des fantastischsten aller Instrumente etwas überreichte: Etwas, das selbst er noch nicht kannte: Eine Gerte aus Edelstahl... Nochmals brandete Beifall auf, dann fiel der Vorhang, er trat hinter seine Sklavin, die schweißüberströmt in den Ketten hing. Er befreite sie und nahm die zusammenbrechende schöne Frau in seine Arme und trug sie eng an sich gedrückt von der Bühne.

© der_sir_m

 

23.9.08 14:24


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