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C O N T E N T
FEUERWERKSMUSIK

Klassische Musik hatte etwas für ihn: etwas Melodisches, etwas mit großen Harmonien und Disharmonien, etwas Zärtliches und auch Gewaltiges. Er liebte diese Musik. Er konnte sie genießen und wunderbar dabei entspannen. Zimmerlautstärke war nicht gerade das, was seiner Vorstellung entsprach; er wollte Musik fühlen an den Abenden nach den stressigen Tagen im Büro oder nach anstrengenden Autobahnkilometern.

Und sie wusste das. Schon längst kannte sie seine CD-Sammlung auswendig, sie wusste, wann er Verdi hören wollte und wann Händel, dabei war klassische Musik nie ihre Stärke gewesen. Aber sie hatte gelernt, seine Konsequenz und Zielstrebigkeit hatte sie fast zu einer Expertin in Sachen klassischer Musik gemacht. Sie hatte Musik hören müssen, sich einprägen und erkennen. Jeden ihrer Fehler bestrafte er sofort, mit Gerte, Peitsche oder dem Rohrstock. An manchen Tagen glich ihr Hintern einer Sammlung von Notenlinien. Er striemte ihren Hintern, ihre Oberschenkel und irgendwann auch ihre Fußsohlen. Wie viele Tränen sie vergossen hatte, wie viele Schreie sie den Lautsprechern entgegengeschrieen hatte – sie wusste es nicht mehr – darauf kam es dann auch nicht mehr an. Sie war seine Sklavin und sie wollte eine perfekte Dienerin sein, die jeden Wunsch ihres Herrn erfüllte. Sie wusste, er wollte nicht nur eine schöne, erregende Sklavin, sondern auch eine mit Intelligenz und Stil. Und gerade deshalb hätte ihr dieser Fehler vor drei Tagen nicht passieren dürfen...

Er war mit ihr in einem dieser riesigen Musikläden. Dass sich alle nach ihr umschauten, damit hatte sie zu leben gelernt: Eine junge Frau, groß, schlank, mit langen nun platinblond gefärbten Haaren. Shoppen ging sie nur mit Abend-Make-up, mit dem kleinen Schwarzen, das den Namen „kleines“ auf jeden Fall verdiente. Wer genau hinsah, erkannte, dass sie keine Unterwäsche trug; ja und auch die Heels waren kein Problem mehr für sie. Er hatte sich in einen der dort stehenden schwarzen Ledersessel gesetzt und sie losgeschickt, eine bestimmte CD zu kaufen. Mit einem Lächeln kam sie zurück und überreichte sie ihm mit einem leisen: „Bitteschön Sir!“ Er sah auf die CD, sein Lächeln fror ein und mit einem harten: „Du hast nichts gelernt“, landete eine schallende Ohrfeige in ihrem Gesicht. Ohne ein Wort stand er auf und ging. Noch nie hatte sie sich so gedemütigt gefühlt. Sie spürte die Finger auf ihrer Wange, sie brannte wie Feuer – die Blicke der Umstehenden aber waren noch viel schlimmer. Blitzartig verließ sie den Laden, rannte davon so gut es ging und blieb erst im naheliegenden Park wieder stehen. Ihr Blick fiel wieder auf die CD. Natürlich hatte er recht: Die Feuerwerksmusik hatte sie kaufen sollen und nicht die Wassermusik, wahrscheinlich hatte sie daneben gegriffen.

Seit diesem Tag hatte sie ihn nicht mehr angerufen und war auch nicht wieder bei ihm gewesen. Doch gestern hatte sie ihn zitternd angerufen und um eine Chance gebeten, ihren Fehler wieder gut zu machen. Er hatte mit ungewohnter Härte in seiner Stimme nur eins gesagt: „Morgen 18.00 Uhr!“

Sie besorgte sich die CD und begann Stunden vorher sich zurecht zu machen. Sie musste perfekt aussehen und sie würde perfekt aussehen. Sie hatte Scham und Achseln perfekt rasiert, die Haare kunstvoll nach oben gesteckt, auch wenn sie wusste, sie würde sie mit einem Griff lösen und ihm mit Erotik im Blick ihr platinblondes Haar präsentieren. Sie wusste, wie sehr er das mochte. Die schwarzen Dessous saßen perfekt, jetzt nur noch Make-up, Nägel, dann die Heels und zum Schluss den Sommermantel. 17.30 Uhr war sie fertig und pünktlich klingelte es an der Haustür. Claire stand mit dem Wagen vor der Tür. Claire war eine Domina, die Lady für das Besondere. Nicht ganz billig, aber sie wollte ihren Herrn heute Abend überzeugen. Sie war die Feuerwerksmusik mit Claire mehrfach durchgegangen. Sie würde im Rhythmus der Musik tanzen und ihren Herrn verwöhnen und Claire würde mit Rohrstock und Gerte die Härte und Gewalt der Musik auf ihre Haut zeichnen.

Punkt 18.00 Uhr klingelte sie an seiner Tür. Wortlos öffnete er. Noch bei geöffneter Tür fiel sie auf ihre Knie und reichte ihm die neue CD. Ohne einen Kommentar nahm er sie, legte sie in die Stereoanlage, setzte sich auf sein Ledersofa und schaltete die Anlage ein.

Im Takt der Musik legte sie den Mantel ab und kroch im Rhythmus der Musik auf allen Vieren in sein Wohnzimmer. Jeder strahlende Akkord wurde von Claires Schlägen begleitet. Langsam richtete sie sich im Wohnzimmer auf ihre Knie auf. Gleichzeitig mit dem Zauber der Harmonie öffnete sie ihr Haar und ließ es offen fallen. Sie meinte einen kurzen Augenblick ein Lächeln von ihm zu sehen. Aber noch konzentrierte sie sich auf die Musik mit der sie verschmolz und in deren Takt sie BH und String absteifte. Sie begann bei dem nächsten langsamen Satz des Musikstückes seine Schuhe zu lecken. Jede Disharmonie und jeder strahlende Akkord wurde begleitet von Claires Schlägen, die immer härter wurden, was sich in dem Rot der Striemen deutlich zeigte. Getrieben von diesen Hieben und der Musik arbeitete sie sich nach oben, öffnete im Rhythmus seinen Gürtel und seine Hose und begann sein hart gewordenes Glied zu verwöhnen, mit ihren Fingern, mit ihren Lippen, ihrer Zunge – sie und die Musik waren eins geworden. Kurz schaute sie nach oben und atmete sein Lächeln förmlich ein. Sie spürte seine innere Spannung, seine Erregung, aber sie wollte ihm zeigen, dass sie die Musik beherrschte. Erst mit dem Schlussakkord sollte er sich in ihrem Mund entladen. Mit den Klängen der Musik beschleunigte und verlangsamte sie ihr Tun, Claires Hiebe, die jetzt nur noch den Rohrstock benutze, hatten schon blutrote Striemen auf ihrem Rücken und auf dem Hintern gezeichnet. Die Klänge der Musik machten ihr deutlich, dass der Schlussakkord nicht mehr lange auf sich warten lassen würde. Ihre Lippen und ihre Zunge arbeiteten intensiver, Claires Schläge wurden härter. Ihr Saugen wurde fordernder und endlich mit dem letzten Akkord entlud er sich in ihr. Sie genoss jeden Tropfen und dann blieb ihr Kopf regungslos zwischen seinen Beinen liegen. Claire war längst leise verschwunden, nur die roten Striemen erinnerten noch an sie, aber sie spürte keinen Schmerz nur Glück.

Und plötzlich flüsterte er: „Ich werde dich nie mehr in der Öffentlichkeit ohrfeigen, das hast du nicht verdient und Händels Wassermusik auch nicht. Übrigens haben wir heute noch etwas vor...“ – mit diesen Worten zeigte er ihr zwei Opernkarten: Wagner. 20.00 Uhr. Noch eine Stunde. Nur – schoss es ihr durch den Kopf! Sie wusste, dass er sich mit einer perfekten Lady würde präsentieren wollen. Abstriche würde er trotz der letzten Stunde nicht dulden. Also bat sie ihn darum, sich für ihn fertig machen zu dürfen. Er nickte nur und leise verschwand sie ins Bad...

30.12.07 16:42
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


braves Mädchen (29.2.08 18:14)
soory aber in ersten Abschnitt hat sie rote und dann später platinblonde Haare. Die Geschichte gefällt mir abgesehen von der Ohrfeige und der Domina und ihre Peitsche. Aber Du weisst ja maso bin ich nicht.

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