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C O N T E N T
BEETHOVENS FÜNFTE (2)

für Livia O. - eine Lady, die Stil und Demut großartig verbindet und die mich schon oft inspirierte

Sie kannte die Musik, sie hatte sie oft genossen, aber immer im Publikum – und so wusste sie, dass die Musik wieder dramatischer werden würde und schon stand er vor ihr, er schien zum Dirigenten zu schauen, er wartete auf seinen Einsatz, hob die kurze geflochtene Peitsche und schlug beim Einsatz der Blechbläser zu. Die Peitsche traf ihre Brüste, ihren Bauch und ihre Oberarme mit unerbittlicher Härte. Sicher sah man schon Spuren, sie ahnte sie nur, denn sie hatte keine Chance die Spuren zu sehen, so wie sie angekettet war. Noch immer waren die mächtigen Töne Blechbläser zu hören, die Schreie der angeketteten Lady konnte man allenfalls ahnen, aber man spürte, dass ihr Peiniger hart und im Rhythmus zuschlug – fast konnte man meinen gnadenlos. Ihre Muskeln bebten und zitterten, vor allem der Schmerz an den Oberarmen war höllisch, die Nippel ihrer Brüste hatte er nicht getroffen, sie wusste, dass er sie bewusst ausgespart hatte, sie kannte seine Treffsicherheit. 

Schlagartig wurde die mächtige Musik durch ein sanftes Piano abgelöst, als er die Peitsche um ihren Hals legte, sie daran zu sich zog und sie sanft küsste, seine Hand wanderte zwischen ihre Beine und deine Finger griffen hart in ihre nasse Scham. Mit wenigen schnellen Takten, die er mit scharfen Schlägen der flachen Hand auf ihre Brüste begleitete endete dieser Satz.

Stille, dann tosender Applaus und der Vorhang fiel, was sonst bei einem Sinfoniekonzert sicher nicht üblich war. Er ging auf sie zu und sah seine erschöpfte Sklavin an. Begeistert näherte sich die Intendantin. Klatschend meinte sie: „Soll sich Ihre Schöne nicht ein wenig frisch machen?“ Er lächelte und antwortete: „Sie wird es so durchstehen, aber schicken Sie doch eine Visagistin für ihr Make-up her.“ Kurze Zeit später wurde das Make-up der Gefesselten Lady erneuert, man spürte, dass sie sich gern erholt hätte, aber sie beugte sich seinem Willen.

Es dauerte nicht lang, der Vorhang hob sich wieder und sie stand wie zuvor im Rampenlicht. Nun nutze er wieder die gesamte Bandbreite seines Instrumentariums, die Begeisterung des Publikums entlud sich ab und an in Szenenapplaus, wer das Werk gut kannte, wusste, dass es nicht mehr lange gehen würde. Leider. Doch dann zauberte der Rohrstock noch einmal gerade Notenlinien auf ihren Hintern, die Abstände waren gleichmäßig, die Hiebe waren so scharf geschlagen, dass die Linien deutlich sichtbar waren. Als die Musik kurz vor Schluss leiser wurde, begann er mit dem Rohrstock sanft ihre Brüste zu streicheln, doch dann nahm das Orchester Anlauf zu den Schlusstakten. Er tat es ihm gleich und mit sichtbarer Härte landeten gleichlaufend mit den Schlusstönen vier scharfe Rohrstockschläge auf ihren Brustwarzen, die ersten kommentierte sie mit einem Aufschrei, der letzte ging in einem Schmerzensschrei unter, den das Theater wohl noch nie gehört hatte.

Dann war es still, man hätte eine Stecknadel fallen hören können.

Dann endlich tosender Applaus, minutenlang. Es dauerte einige Zeit, bis die Intendantin sich erhob und dem Solist des fantastischsten aller Instrumente etwas überreichte: Etwas, das selbst er noch nicht kannte: Eine Gerte aus Edelstahl... Nochmals brandete Beifall auf, dann fiel der Vorhang, er trat hinter seine Sklavin, die schweißüberströmt in den Ketten hing. Er befreite sie und nahm die zusammenbrechende schöne Frau in seine Arme und trug sie eng an sich gedrückt von der Bühne.

© der_sir_m

 

23.9.08 14:24
 


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SweetLady (28.9.08 20:51)
wunderschönes ende
sweet

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