Stadt bei Nacht - Free Template by www.temblo.com
C O N T E N T
Fingerspiel

Sie waren schon lange ein Paar, und für sie war schon fast genau so lange klar: Sie war nicht nur seine Geliebte, nein – sie war genauso seine Sklavin, seine Dienerin, sein Hure... und sie fühlte sich wohl dabei.

 

Es war auch nichts Neues mehr, dass sie beide Events besuchten, auf denen sie sich mit Paaren trafen, die ähnlich lebten wie sie, zu Anfang fiel es ihr auch in diesen Kreisen schwer, wie eine Sklavin behandelt zu werden. Aber mittlerweile war sie stolz darauf, das für ihn auch sichtbar zu sein.

An genau so einem Abend war es, sie überreichte ihm seinen Rotwein, als er ihr mit einer kurzen Handbewegung deutlich machte, dass sie sich auf den kleinen Tisch neben ihm knien sollte. Sie tat, was er erwartete und öffnete ihre Beine. Sie wusste natürlich, dass ihr offener Anblick nicht nur von ihm wahrgenommen werden würde, aber sie war sein Eigentum, auf das er bisher immer gut aufgepasst hatte.

Nach kurzer Zeit spürte sie Finger in ihre Möse eindringen. Sie atmete langsam, aber sie ahnte, dass das, was in ihr vorging, nicht lange würde unentdeckt lassen können. Dann plötzlich beugte er sich zu ihr, sie spürte seinen Atem und hörte sein Flüstern: „Zeig dass du für mich geil bist, meine kleine Hure...“ Die Worte ließen sie noch schneller atmen und Umstehende konnten bald erste leise Töne vernehmen. Seine Finger reizten sie weiter, immer schneller, immer härter, immer tiefer. Bald konnte sie ihre Lust kaum noch halten, aber sie wusste, ohne sein „Ja“ würde sie nicht explodieren dürfen. Sie müsste fragen, aber das war in ihrem Zustand kaum noch zu machen.

 

Da plötzlich zogen sich die Finger für einen Moment zurück um nur noch härter wieder einzudringen. Sie stöhnte, Schweißperlen standen auf ihrer Haut und plötzlich stand er vor ihr, doch sie spürte noch immer Finger in sich – ihr Stöhnen und ihr Entsetzen war nicht zu trennen.

 

Da – schlagartig spürte sie keinen Finger mehr. Aber sie spürte seine harte Hand, die sie an den Haaren brutal nach oben zog, fast gleichzeitig traf sie eine harte Ohrfeige von der anderen Hand. Sie hörte nur, wie er hart und hörbar zwei Worte sagte: „Komm mit!“ Ohne ein weiteres Wort schleifte er sie hinter sich her, in ihr Hotelzimmer. Dort ließ er sie einfach auf den Boden fallen, Sie rührte sich nicht, wagte kaum zu atmen.

 

Sekunden der Stille wurden zur Ewigkeit, dann hörte sie seine Stimme, leise aber hart: „Dass du nicht fragst, ob du kommen darfst ist eins, dass du aber den Finger deines Herrn nicht erkennst das andere, im Übrigen gehörte der andere einer Frau.“ Sie erschrak, bewegte sich aber immer noch nicht.

 

Dann hörte sie wieder seine Stimme: „Ich werde jetzt gehen, es wird ein schöner Abend werden, wenn der Schlüssel des Zimmers sich wieder im Schloss dreht, dann werde nicht ich das sein, sondern sie...“

 

Tränen rannen über ihr Gesicht, nicht aus Angst, sondern aus Enttäuschung über sich selbst, darüber, dass sie versagt hatte.

 

Sie spürte schon den Luftzug der Tür, er war wirklich am Gehen, als er sagte: „Sie ist noch sehr jung, aber was man hört soll sie eine echte Sadistin sein.“ Dann klickte die Tür ins Schloss und der Schlüssel drehte sich.

 

© der_sir_m

7.7.09 20:43
 


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Aline (9.11.15 07:40)
Diese Geschichte......

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